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PFAS im Trinkwasser der Westschweiz: Was wir wissen, und was Sie tun können

Man nennt sie «ewige Chemikalien». PFAS, per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, bilden eine Familie von mehreren tausend synthetischen Verbindungen, die seit den 1950er-Jahren wegen ihrer antihaftenden, wasserabweisenden und hitzebeständigen Eigenschaften eingesetzt werden: Pfannen, technische Textilien, Löschschäume, Verpackungen. Ihre Stärke ist zugleich ihr Makel: Die Kohlenstoff-Fluor-Bindung, die sie so stabil macht, macht sie in der Umwelt praktisch unzerstörbar. Einmal freigesetzt, wandern sie in Böden und Grundwasser, und am Ende ins Leitungswasser.

Die Lage in der Schweiz: weit verbreitete Spuren

Die Schweiz bildet keine Ausnahme. Gemäss dem BAFU werden PFAS in einem bedeutenden Teil der Grundwasser-Messstationen des Landes nachgewiesen, mit in der Regel geringen, aber messbaren Konzentrationen. Das Thema beschäftigt inzwischen Bund und Kantone: verstärkte Überwachung, Analysekampagnen und eine laufende Debatte über die für Trinkwasser geltenden Grenzwerte, mehrere Nachbarländer haben ihre Schwellen bereits gesenkt, die Schweiz überprüft die ihren. Diese Debatte ist das Zeichen einer fortschreitenden Wissenschaft: Man misst besser, versteht besser, und das tatsächliche Ausmass der PFAS-Präsenz wird Jahr für Jahr deutlicher.

Und in Genf und im Kanton Waadt?

Sagen wir es klar: Das in Genf und im Kanton Waadt verteilte Wasser wird kontrolliert und entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Die Versorger veröffentlichen ihre Analyseergebnisse, und der Genfersee ist eine Ressource von hoher Qualität. Die Frage lautet also nicht «Kann man das Leitungswasser trinken?», die Antwort ist ja ,, sondern «Was tun mit den Spuren?». Es ist eine Frage des Vorsorgeprinzips: Konzentrationen, die heute als akzeptabel gelten, könnten morgen neu bewertet werden, wie die jüngere Geschichte der Grenzwerte andernorts in Europa gezeigt hat.

Was PFAS wirklich filtert

Zwei Technologien für den Hausgebrauch haben sich gegen PFAS bewährt.

  • Spezifische Aktivkohle. Nicht jede Aktivkohle ist gleich: Es braucht ein für diese Moleküle dimensioniertes Medium. Der EMMO-Filter hält PFOA und PFHpA bis 20 000 Liter pro Kartusche zurück, zusätzlich zum Chlor und zu über 98 % des Pestizid-Durchschnitts. Unter der Spüle installiert, behandelt er das Trinkwasser im Durchfluss.
  • Umkehrosmose. Das ist der breiteste Rückhalt: Die Membran der Umkehrosmose E400 hält 96 % der gelösten Salze und Partikel zurück, PFAS eingeschlossen. Im Direct-Flow-Verfahren, ohne Tank, produziert sie ultrareines Wasser auf Abruf.

Ein massvolles Fazit

Ihr Wasser ist gut, das ist ein Fakt, bestätigt durch regelmässige Kontrollen. Wenn Sie weiter gehen möchten, aus Geschmacksgründen oder aus Vorsorge, gibt es Lösungen: Sie werden in rund zwei Stunden ohne bauliche Eingriffe installiert, und EGBT SA montiert und wartet sie in Genf und im ganzen Kanton Waadt. Zu Hause filtern heisst nicht, dem Wasser zu misstrauen, sondern es sauber zu vollenden.

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Häufige Fragen

Sind PFAS in der Schweiz verboten?

Bestimmte PFAS wie PFOA und PFOS sind durch die Schweizer Chemikaliengesetzgebung verboten oder streng begrenzt. Ihre Persistenz führt jedoch dazu, dass sie noch Jahrzehnte nach ihrem Einsatz in der Umwelt nachweisbar sind.

Bleibt das Leitungswasser in Genf und im Kanton Waadt trinkbar?

Ja. Das verteilte Wasser wird kontrolliert und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Die wissenschaftliche Debatte betrifft die PFAS-Spuren und die künftige Senkung der Grenzwerte, nicht die aktuelle Trinkbarkeit.

Welches Gerät hält PFAS zu Hause zurück?

Ein spezifischer Aktivkohlefilter wie der EMMO-Filter hält PFOA und PFHpA bis 20 000 Liter zurück. Die Umkehrosmose, etwa der E400, bietet den breitesten Rückhalt über alle gelösten Stoffe.

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